Die Abrechnung für eine Behandlung mit Osteopathie

Als ausgebildete Osteopathin und Heilpraktikerin berechne ich die Kosten für eine osteopathische Behandlung nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker, abgekürzt „GebüH“ genannt. Eine Behandlung in meinem Fachgebiet Osteopathie dauert in meiner Praxis in Berlin 60 Minuten und kostet Euro 100,00.

Natürlich fragt man sich als Patientin / Patient gleich:

  • Erstatten gesetzliche oder private Krankenkassen die Kosten für Osteopathie?
  • Ich habe eine private Zusatzversicherung, übernimmt sie die Kosten oder zumindest einen Anteil?
  • Wie funktioniert das mit der Abrechnung?

Dazu gebe ich Ihnen hier gern weitere Informationen:

Die Abrechnung für eine Behandlung mit Osteopathie erfolgt über die Patienten direkt. Das bedeutet, Sie als Patientin, bzw. Patient bezahlen die Rechnung zunächst selbst, reichen Sie dann anschließend bei Ihrer Krankenkasse oder Ihrer Zusatzversicherung zur entsprechenden Kostenübernahme ein und bekommen den Gesamtbetrag oder einen Zuschuss dazu – je nach Krankenkasse oder Versicherungsvertrag – erstattet.

Die Erstattung der Behandlungskosten oder die Bezuschussung zu den Kosten für Osteopathie wird bei den gesetzlichen Krankenkassen immer noch sehr unterschiedlich durchgeführt. Im Folgenden finden Sie mehr zu diesem Thema:

Kostenübernahme der Krankenkassen und Krankenversicherungen

Für gesetzlich Versicherte

Die Osteopathie ist in Deutschland als Heilkunde eingestuft und eine Leistung, die nicht im allgemeinen Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen verankert ist. Osteopathie-Behandlungen bei einem ausgebildeten Osteopathen und Heilpraktiker sind daher Privatleistungen. Sie können nicht über ein von Ihrem Arzt ausgestelltes, kassenärztliches Rezept abgerechnet werden.

Die gesetzlichen Krankenkassen beteiligen sich jedoch in stetig steigender Zahl mit einem unterschiedlich hohen Zuschuss an den Behandlungskosten für Osteopathie. Die Zusatzversicherungen zur gesetzlichen Krankenversicherung tragen die Kosten für Osteopathie ganz oder anteilig, wenn im Versicherungsvertrag die Leistung von Heilpraktikern mitversichert ist. Hier sollten Sie einfach einen Blick in Ihre Versicherungsunterlagen werfen.

Ich empfehle meinen gesetzlich versicherten Patienten, vor Behandlungsbeginn eine kurze Anfrage bei Ihrer Krankenkasse zur anteiligen Kostenübernahme für Osteopathie zu stellen.

Und wie viel zahlt Ihre Krankenkasse? Auf der Website Osteokompass finden Sie eine Aufstellung von Krankenkassen, welche die Kosten für Osteopathie erstatten, sowie nähere Informationen über den Umfang und die jeweiligen Voraussetzungen für eine Kostenerstattung oder eine anteilige Kostenübernahme.

Mit meiner Praxis für Osteopathie, meinen besonderen Fachkenntnissen als Osteopathin, langjährigen Erfahrungen, sowie ständigen Fortbildungen auf dem Gebiet der Osteopathie, erfülle ich die Voraussetzungen, die für eine Kostenübernahme oder einen Zuschuss für Osteopathie durch die gesetzlichen Krankenkassen erforderlich sind. Das ist zum Beispiel der Nachweis einer abgeschlossenen, qualifizierten Ausbildung im Fachgebiet der Osteopathie und auch die Zugehörigkeit zu einem osteopathischen Berufsverband.

Sollte Ihre gesetzliche Krankenkasse Ihnen keine Kostenbeteiligung für eine Behandlung mit Osteopathie anbieten und Sie auch keine private Zusatzversicherung haben, besteht für Sie selbstverständlich die Möglichkeit, die Behandlung in meiner Praxis auf eigene Rechnung (Selbstzahler) in Anspruch zu nehmen. Bitte sprechen Sie mich in diesem Fall vor Behandlungsbeginn darauf an.

Für privat Versicherte

Alle privaten Krankenversicherungen und auch die Beihilfe tragen die Behandlungskosten für Osteopathie bei einem Heilpraktiker / Osteopathen ganz oder teilweise, sofern im Versicherungsvertrag die Leistungen von Heilpraktikern oder sogenannte Alternative Heilmethoden mitversichert sind. Um sicher zu gehen ist es daher ratsam, vor der Vereinbarung eines Behandlungstermins in meiner Praxis in Ihrem Vertrag nachzuschauen, ob und in welchem Umfang Ihre private Krankenversicherung die Behandlungskosten erstattet. Natürlich können Sie auch bei Ihrer Krankenversicherung direkt anfragen.

Terminabsagen

Vereinbarte Behandlungstermine in meiner Osteopathie-Praxis können bis 24 Stunden (1 Werktag) vorher kostenfrei abgesagt werden. Ich bitte um Verständnis, dass ich bei späteren Absagen die Kosten einer Behandlung in Rechnung stellen muss. Denn der Termin kann dann nicht mehr anderweitig vergeben werden.

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